Andrago - das Weiterbildungsprogramm der StEB
Die Stiftung für Engagement und Bildung e.V. weitet ihr Angebot im Bereich der politischen Erwachsenenbildung aus: Mit Projekten wie "Let's Cringe" oder "Soziale Medien verstehen" werden Multiplikator:innen und Interessierte in ihren kritischen Medienkompetenzen gestärkt, und mit innovativen Ansätzen gegen aktuelle Herausforderungen in der Mediennutzung wie Fake News, Filterblasen oder Cybermobbing gewappnet.
In das breite Themenspektrum der StEB fallen aber auch Weiterbildungsangebote in den Bereichen Nachhaltigkeit, Demokratiebildung, Antidiskriminierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt.
Hier finden Sie unsere Angebote wie Workshops, Themenabende, Thementage und vieles mehr im Bereich der Erwachsenenbildung für das Jahr 2025. Ob Hate Speech im Online-Gaming, nachhaltiger Konsum, Soziale Medien verstehen oder Thementage zu interkulturellen Themen: Wir als Stiftung für Engagement und Bildung e.V. sind inhaltlich genauso bunt wie die Zivilgesellschaft, die wir stärken wollen. Unsere Formate finden analog, digital und/oder hybrid statt.
In den Jahren 2023 und 2024 haben wir in Potsdam, zunächst in der Lindenstraße und dann in unserer aktuellen Adresse in Golm, folgende Veranstaltungsprogramme durchgeführt.
Unser Erwachsenenbildungsprogramm im Landkreis Oberhavel für das Jahr 2026
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Format: Workshop
Leitung: Dr. Marius Hildebrand
Palmöl ist ein zentraler Rohstoff globaler Wertschöpfungsketten und aus Konsum, Industrie und Energiepolitik kaum wegzudenken. Sein Anbau steht jedoch in engem Zusammenhang mit Regenwaldzerstörung, Klimawandel, dem Verlust biologischer Vielfalt sowie systematischen Menschenrechtsverletzungen. Trotz dieser Folgen wächst auch der Import in die EU weiter.
Der Workshop setzt Palmöl als Beispiel, um globale Macht- und Wirtschaftsstrukturen kritisch zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen politische Rahmenbedingungen, internationale Handelsbeziehungen und die Rolle staatlicher Regulierung. Anhand von Originalquellen und Perspektiven Betroffener wird diskutiert, wie politische Entscheidungen Produktionsweisen prägen und welche Verantwortung Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft tragen.
Der Workshop lädt Teilnehmende dazu ein, globale Ungleichheiten, politische Steuerungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume zwischen individuellem Konsum und verbindlicher Gesetzgebung kritisch zu reflektieren.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Dr. Marius Hildebrand
Smartphones sind allgegenwärtig, doch ihre Herstellung ist tief in globale Rohstoff-, Handels- und Machtstrukturen eingebettet. Ein einziges Gerät enthält bis zu 60 verschiedene Stoffe, darunter zahlreiche Metalle wie Kobalt, Gold, Kupfer oder Tantal. Deren Abbau ist in vielen Förderländern des Globalen Südens mit erheblichen ökologischen Zerstörungen, gesundheitlichen Risiken und systematischen Menschenrechtsverletzungen verbunden.
Der Workshop nutzt das Smartphone als konkretes Alltagsbeispiel, um globale Produktionsketten und Nord-Süd-Ungleichheiten politisch zu analysieren. Im Fokus stehen die Rolle von Staaten, internationalen Konzernen und politischen Regulierungen, ebenso wie Fragen nach Verantwortung, Transparenz und globaler Gerechtigkeit. Anhand von Originalquellen und Stimmen Betroffener werden die politischen Rahmenbedingungen von Rohstoffabbau, Produktion, Nutzung und Entsorgung kritisch beleuchtet.
Der Workshop lädt dazu ein, die politische Dimension von Konsum, globale Abhängigkeiten sowie Handlungsspielräume zwischen individuellem Verhalten und strukturellen Veränderungen durch Gesetzgebung und internationale Abkommen zu reflektieren.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Nele Stärke
Kleidung ist heute so günstig und kurzlebig wie nie zuvor. Neue Kollektionen erscheinen im Wochentakt, viele Kleidungsstücke werden nur wenige Male getragen oder nie verkauft und direkt entsorgt. Möglich wird dieses Geschäftsmodell durch globalisierte Produktionsketten, in denen niedrige Löhne, fehlende Arbeitsrechte und schwache Umweltauflagen systematisch ausgenutzt werden.
Der Workshop nimmt Fast Fashion als Beispiel, um die politischen und wirtschaftlichen Strukturen hinter der globalen Modeindustrie zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen internationaler Arbeitsteilung, unternehmerischer Verantwortung sowie staatlicher und supranationaler Regulierung. Neben Arbeitsbedingungen und Ressourcenverbrauch wird insbesondere der oft übersehene Wasserverbrauch in Anbau und Färberei thematisiert und in globale ökologische Zusammenhänge eingeordnet.
Anhand von Originalquellen und Perspektiven Betroffener diskutiert der Workshop, welche Rolle politische Entscheidungen, Handelsabkommen und Lieferkettengesetze spielen und wo die Grenzen individuellen Konsums liegen. Ziel ist es, globale Ungleichheiten, politische Handlungsspielräume und Möglichkeiten struktureller Veränderung kritisch zu reflektieren.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Nele Stärke
Unsere Energie soll zuverlässig, nachhaltig, sauber und bezahlbar sein. Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser gelten als Hoffnungsträger, um den Klimawandel zu bekämpfen. Doch der Wandel bringt Herausforderungen mit sich: Der Ausbau grüner Technologien ist teuer und oft mit wirtschaftlichen Einschnitten verbunden. Unternehmen fürchten um Wettbewerbsfähigkeit, während Umweltverbände weitreichendere Maßnahmen fordern. Ansätze, die versprechen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum zu vereinen, sind zuletzt politisch unter Druck geraten. Wie kann eine nachhaltige Energiezukunft aussehen? Welche Kosten sind wir als Gesellschaft bereit dafür in Kauf zu nehmen? Und wie müssten diese Kosten verteilt werden? Welche Energieträger und Energiequellen bieten welche Vor- und Nachteile?
Der Workshop vermittelt ein grundlegendes Verständnis für globale Energieproduktion und -nutzung und macht deutlich, warum Energie ein zentrales politisches Thema ist. Anhand fossiler und erneuerbarer Energiequellen werden ökologische, soziale und geopolitische Auswirkungen diskutiert, ebenso wie Fragen von Importabhängigkeiten, globaler Ungleichheit und Klimaschutz. Interaktive Methoden, Gruppenarbeit und praxisnahe Beispiele ermöglichen es den Teilnehmenden, die Energiewende kritisch zu analysieren und politische Handlungsspielräume für eine nachhaltige Energiezukunft zu reflektieren.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Nele Stärke
TikTok prägt zunehmend unsere politische Meinungsbildung. Durch personalisierte Algorithmen entscheidet die Plattform, welche Inhalte wir sehen, und verstärkt dabei oft bestehende Ansichten. So können Filterblasen entstehen, die Meinungsvielfalt verzerren und Einfluss auf gesellschaftliche Debatten nehmen.
Im Workshop setzen wir uns kritisch mit der Frage auseinander, wie TikTok Demokratie beeinflusst: Wie funktionieren die Empfehlungsalgorithmen? Wer entscheidet über Sichtbarkeit und Löschung von Inhalten? Und welche Folgen hat das für Diversität, Inklusion und Meinungspluralität? Gemeinsam reflektieren wir unseren eigenen Medienkonsum und entwickeln Strategien für eine bewusste, demokratiestärkende Nutzung.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen, insbesondere an Eltern, deren Kinder TikTok nutzen.
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Format: Workshop
Leitung: Dr. Marius Hildebrand
Soziale Medien sind aus der politischen Bildung kaum noch wegzudenken: Sie informieren, mobilisieren und erreichen besondere junge Zielgruppen. Gleichzeitig fördern sie Polarisierung, Desinformation und verkürzte Debatten. Sind sie also ein notwendiges Übel oder eine unverzichtbare Chance?
Im Workshop beleuchtet Chancen und Risiken sozialer Medien für die politische Bildung. Gemeinsam diskutieren wir, wie Plattformlogiken, Algorithmen und Aufmerksamkeitsökonomie politische Inhalte verändern und welche Strategien Bildungsträger entwickeln können, um soziale Medien kritisch, reflektiert und demokratiestärkend zu nutzen.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Marie Moissl
Fake News und gezielte Desinformation verbreiten sich rasant, besonders über soziale Medien, und beeinflussen politische Debatten sowie gesellschaftliche Meinungsbildung. Umso wichtiger ist es, Informationen kritisch zu hinterfragen und Quellen richtig einzuordnen.
In diesem Workshop setzen wir uns mit den Mechanismen von Desinformation auseinander und stärken unsere Medienkompetenz: Wie erkenne ich Fake News? Welche Strategien nutzen Akteur:innen, um Meinung zu manipulieren? Und wie können wir verantwortungsvoll mit Informationen umgehen? Gemeinsam entwickeln wir konkrete Handlungsmöglichkeiten für einen reflektieren und souveränen Umgang mit digitalen Medien.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Dr. Marius Hildebrand
Tik Tok, Instagram, YouTube und Gaming-Plattformen sind fester Bestandteil des Alltags vieler Kinder und Jugendlicher. Doch was passiert dort eigentlich genau? Welche Inhalte konsumieren sie, wie wirken Algorithmen, und welche Risiken aber auch Chancen begegnen sie im digitalen Raum?
Der Workshop gibt Eltern einen praxisnahen Einblick in die Lebenswelt ihrer Kind im Internet. Wir sprechen über Themen wie Datenschutz, Cybermobbing, Desinformation, Trends und Filterblasen und zeigen auf, wie Eltern ihre Kinder stärken, begleiten und zu einem sicheren sowie verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien befähigen können.
Zielgruppe: Eltern und Erziehungsberechtigte sowie pädagogische Fachkräfte und alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
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Format: Workshop
Leitung: Marie Moissl
Hass und Hetze gehören für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag im Netz. Beleidigungen, Diskriminierung und gezielte Provokationen verbreiten sich schnell, oft mit weitreichenden Folgen für Betroffene und das gesellschaftliche Klima.
Der Workshop vermittelt Hintergrundwissen zu Formen von Hate Speech und Auswirkungen auf junge Menschen. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien der Gegenrede und Zivilcourage im digitalen Raum und zeigen auf, wie Erwachsene Kinder und Jugendliche stärken, schützen und im Umgang mit Hass im Netz begleiten können.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen, insbesondere an Eltern, deren Kinder Social Media nutzen.
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Format: Workshop
Leitung: Dr. Marius Hildebrand
Seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg in Gaza haben antisemitische Vorfälle deutlich zugenommen. Antisemitische Narrative und Stereotype finden sich dabei nicht nur in extremistischen Milieus, sondern zunehmend auch in gesellschaftlichen Debatten und in der politischen Mitte.
Vor diesem Hintergrund setzt sich der Workshop mit aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus auseinander und sensibilisiert für typische Narrative und Argumentationsmuster. Ein besonderer Fokus liegt auf sozialen Medien: Wie werden deren
Formate, Dynamiken und Algorithmen genutzt, um antisemitische, verschwörungsideologische oder rassistische Inhalte zu verbreiten? Ziel ist es, Teilnehmende zu befähigen, antisemitische Inhalte zu erkennen, einzuordnen oder angemessen darauf zu reagieren.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Holger Ehmke
Brandenburg liegt im Fokus sicherheitspolitischer Debatten: Als Umland der Hauptstadt Berlin und Standort militärischer Infrastruktur rückt das Land in aktuellen Bedrohungsszenarien in den Blick. Doch wie realistisch sind diese Risiken? Und wie können sich Kommunen und Bürger:innen vorbereiten?
In diesem kompakten Workshop werden historische Bezüge, aktuelle NATO-Strategien und mögliche Bedrohungsszenarien für Brandenburg vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche konkreten Risiken sich aus der Nähe zu Berlin und der militärischen Präsenz in der Region ergeben. Gemeinsam diskutieren wir Handlungsoptionen von Prävention bis zur Krisenkommunikation.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Holger Ehmke
Zeit: jeweils 14:00 – 16:15 Uhr
Die DDR war mehr als ein Staat. Sie prägte den Alltag, die Werte und die Biografien ihrer Bürger:innen. Doch wie erlebten Kinder und Jugendliche diese Zeit? Zwischen staatlicher Erziehung, gesellschaftlichen Normen und persönlichen Freiräumen entstand eine einzigartige Lebensrealität, die bis heute nachwirkt.
In diesem Erzählcafé kommen Zeitzeug:innen ins Gespräch: Sie berichten von ihrem Aufwachsen in der DDR, von der Schule über die Freizeitgestaltung bis hin zu prägenden Erfahrungen wie dem Mangel, der FDJ oder dem Umgang mit der Stasi. Die Veranstaltung lädt dazu ein, persönliche Erinnerungen zu teilen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken und die DDR-Geschichte aus einer lebensweltlichen Perspektive zu betrachten.
Ziel ist es, durch den Austausch bei Kaffee und Kuchen von Erfahrungen ein differenziertes Bild der DDR zu zeichnen, historische Zusammenhänge zu verstehen und die Bedeutung dieser Zeit für die Gegenwart zu reflektieren.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Dr. Marius Hildebrand
Demokratische Gesellschaften stehen unter Druck: Polarisierung, Desinformation, Vertrauensverlust in Institutionen und eine Verrohung politischer Debatten prägen vielerorts den öffentlichen Diskurs. Doch handelt sich dabei um eine Krise der politischen Kultur oder auch um eine Krise der politischen Bildung?
Der Workshop setzt sich mit aktuellen Herausforderungen demokratischer Öffentlichkeit auseinander und diskutiert die Rolle politischer Bildung in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen. Gemeinsam analysieren wir Ursachen und Erscheinungsformen demokratischer Erosion, reflektieren Erwartungen an politische Bildungsarbeit und entwickeln Ansätze, wie politische Bildung zur Stärkung demokratischer Resilienz beitragen kann.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen.
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Format: Workshop
Leitung: Dr. Marius Hildebrand
Populistische Bewegungen und Parteien prägen zunehmend politische Debatten, in Europa wie weltweit. Doch ist Populismus selbst Auslöser demokratischer Krisen oder vielmehr Ausdruck tieferliegender gesellschaftlicher Spannungen?
Der Workshop führt in zentrale Merkmale und Strategien populistischer Akteure ein, analysiert deren Wirkung auf demokratische Institutionen und politische Kultur und diskutiert unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven auf das Phänomen. Dabei gehen wir der Frage nach, inwiefern Populismus demokratische Prozesse gefährdet oder ob er auch als Reaktion auf Repräsentationslücken und Vertrauensverluste verstanden werden kann.
Fallbeispiele, interaktive Diskussionen und die Reflexion von Handlungsmöglichkeiten für politische Bildung und Zivilgesellschaft stehen im Mittelpunkt des Workshops.
Zielgruppe: Erwachsene, insbesondere Multiplikatorinnen der politischen Bildung, zivilgesellschaftlich Engagierte sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Weitere buchbare Außerhaus - Workshop Formate
Flimmerland
Unser Projekt “Flimmerland” bringt das Wanderkino zurück in die Brandenburger Gemeinden.
Wir wollen mit euch Filme schauen, über sie diskutieren und Kulturprogramme im ländlichen Raum fördern.
Mehr zu den Terminen, Filmen und Eindrücken erfahrt ihr hier.
Gefördert durch:
Cineflex
Gemeinsam Geschichten erzählen: Wie fühlt sich Heimat an? Welche Menschen prägen eine Gemeinde? Und wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Mit CineFlex laden wir Jugendliche und ältere Bewohner:innen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen ein, genau diesen Fragen nachzugehen. Über drei Jahre hinweg entstehen in fünfzehn ländlichen Gemeinden (unter 20.000 Einwohner:innen) gemeinsam entwickelte Filme, die das Besondere jeder Kommune zeigen: ihre Menschen, ihre Geschichten, ihre Perspektiven auf die Zukunft.
Begleitet werden die Filmteams von dem erfahrenen Regisseur Thierry Brühl, der sein Wissen einbringt und die Teilnehmenden inspiriert. Durch seine Unterstützung lernen die Gruppen nicht nur den kreativen Prozess des Filmemachens kennen, sondern auch, wie man Geschichten spannend und authentisch erzählt.
Dabei geht es nicht nur ums Filmemachen. CineFlex bringt Menschen zusammen, die sonst vielleicht nie ins Gespräch gekommen wären. Generationen tauschen sich aus, neue Kontakte entstehen, alte Verbindungen werden gestärkt.
Am Ende eines Jahres werden alle Filme in den Bürgerhäusern der beteiligten Orte gezeigt, ein Wettbewerb kürt zusätzlich den besten Film. Alle Beiträge werden außerdem online über die Webseiten der Kommunen abrufbar.
Unser Projekt startete in Thüringen in fünf Gemeinden: Treffurt, Stadtroda, Amt Creuzburg, Roßleben-Wiehe und Schlöben. Ab Sommer 2026 findet CineFlex auch in Brandenburg statt! Hier suchen wir noch Orte, die Lust haben, Teil des Projekts zu werden. Interessierte Kommunen können sich gerne direkt bei uns über das Kontaktformular melden!
Aktuelle Infos zur Durchführung findet ihr hier:
Gefördert durch:

